Rente für Beamte

22.07.2013

Für viele Menschen in Deutschland ist die Angst vor der Altersarmut ein wichtiges und problematisches Thema. Das Thema der Altersarmut müssen Beamte jedoch zukünftig nicht mit den regulären Rentenempfängern teilen. Mit einer erneuten Erhöhung der Renten um 1,2 Prozent ist die Beamtenrenten-Erhöhung zehnmal höher als eine normale Rente (im Westen). Auch die Einkünfte von Beamten erhöhten sich im letzten Jahr deutlich. Die Versorgungs- und Dienstbezüge wurden dabei wie folgt organisiert:

  • Erhöhung um 3,3 Prozent im März 2012,
  • Erhöhung um 1,2 Prozent im Januar 2013 und
  • Erhöhung um 1,2 Prozent im Januar 2013.

Während Nicht-Beamte eine Durchschnittsrente von etwa 1.260 Euro erhalten, liegt die Höhe einer Beamtenpension für Witwen mittlerweile schon bei 1.566,30 Euro. Eine durchschnittliche Beamtenrente hat derzeit eine Höhe von etwa 2.300 Euro. Diese Bezüge wurden letzmalig 2012 erhöht. Dies ergibt bei den Beamtenrenten ein Plus von fast 15 Prozent.

Gerichtliche Widersprüche gegen die Ungleichbehandlung von Beamten und Nichtbeamten in Rentenfragen gibt es derzeitig noch nicht. Anwälte raten jedoch dazu, den Weg zum Rechtsstreit zu gehen. Oftmals lassen sich so zusätzliche Gelder rund um eine normale Alters- und Witwenrente ermöglichen.